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What is Memory of Nations

Was ist „Erinnerung des Volkes"?

Es handelt sich um eine umfangreiche Sammlung von Erinnerungen von Zeitzeugen, die von Einzelpersonen, non-profit Organisationen, Schul- und Bildungsinstitutionen, staatlichen und vom Staat geförderten Institutionen in Europa eingerichtet wurde, die ihre Aufnahmen, Texte, Photographien, Archivdokumente mitteilen, vergleichen, auswerten und gemeinsam über sie diskutieren wollen. Wir machen die Sammlungen von Erinnerungen jener Zeitzeugen zugänglich, die zugestimmt haben, dass ihr Zeugnis zu Forschungszwecken der Zeitgeschichte genutzt werden kann und öffentlich zugänglich ist.

All jene, die sich mit ihren Sammlungen angeschlossen haben, sind Mitglieder der „GESELLSCHAFT EUROPÄISCHER ERINNERUNG". Die Koordinatoren der Projekte sind zu internationalen Forschungssymposien von „Erinnerung des Volkes" eingeladen. Wenn auch Sie zur Sammlung beitragen wollen, sei es durch Zeugenschaft, eine eigene Sammlung oder finanzielle Mittel, klicken Sie hier.

Falls Sie einen weiteren Aufbau dieses Portals sowie weitere Aufzeichnungen der Zeitzeugenaussagen durch finazielle Mittel  unterstützen wollen, wenden Sie sich bitte an unseren Hauptkoordinator Mikulas Kroupa. (handy: 00420 / 604 63 67 68). Bankverbindung:

IBAN: CZ8001000000511707230277, Bank SWIFT (BIC): KOMBCZPPXXX.

Worum geht es uns?

Wir wollen mittels der Aussagen von Zeitzeugen und historischen Quellen das Wesen der Totalität im 20. Jahrhundert erkennen. Nationalsozialismus und Kommunismus. Wir untersuchen Phänomene, die die totalitären Regime des vergangenen Jahrhunderts begleiteten. Wir setzen ein Mosaik aus den Erinnerungen von tausenden Einzelpersonen zusammen, die sich in einer Grenzsituation befanden, sie bezeugen und bereit sind, über das, was sie erlebt haben, zu berichten. Uns interessieren die Gründe, warum Menschen sich so oder so verhielten, wie sich ihre Meinungen und Einstellungen entwickelt haben, wie sich ihre Charaktere je nach Lebenserfahrungen änderten. Diese Erinnerungen wollen wir miteinander vergleichen und sie den geschichtlichen Epochen, Jahrestagen, Jahren und Ereignissen so zuordnen, dass es so einfach wie möglich ist, sich in ihnen zu orientieren und sie auf diese Weise bestmöglichst zu verstehen.

 

Wer leitet das Projekt?

Dieses Portal - das digitale Zeitzeugenarchiv „Erinnerung des Volkes" -errichteten im Jahr 2008 drei tschechische Institutionen - die Vereinigung „Post Bellum", der Tschechische Rundfunk und das Institut für das Studium totalitärer Regime. „Post Bellum" ist eine Vereinigung von Journalisten und Historikern, die seit 2001 eine Sammlung der Erinnerungen von Zeitzeugen aufbaut. Der Tschechische Rundfunk ist eine bedeutende öffentlich-rechtliche Institution, die über ein umfangreiches Tonarchiv und die nötige Technik verfügt. Das Institut für das Studium totalitärer Regime ist ein Amt, das sich mit mit der Erforschung, Analyse und Dokumentation der totalitären Regime des 20. Jahrhunderts beschäftigt. Diese drei miteinander vertraglich gebundenen Institutionen haben ein Expertenteam gebildet, das diese einzigartige Applikation vorbereitet und zum Laufen gebracht hat. Der offizielle Start des Projekts erfolgte am 28. Oktober 2008.

 

Was ist unser Ziel?

Die „Gesellschaft europäischer Erinnerung" möchte Forschern und einer breiten Öffentlichkeit die Aussagen von Zeitzeugen über bedeutende Ereignisse des 20. Jahrhunderts in übersichtlicher und verständlicher Form mit Hilfe von Gesamtaufnahmen, Auszügen aus Aufzeichnungen, Photographien, Tagebüchern, Archivdokumenten und vielem mehr zugänglich machen. Je mehr Sammlungen, Porträte und Zeugnisse erhalten werden, desto reichhaltiger und verständlicher setzt sich das Mosaik des vergangenen Jahrhunderts zusammen.

 

Wer ist ein Forscher?

Wir unterscheiden die Öffentlichkeit zwischen den gewöhnlichen Nutzern und den Forschern. Forscher kann jeder werden, der ein Registrationsformular ausfüllt und von den Administratoren des Portals per Post ein Zertifikat erhält. Jeder Forscher, der Zugang zu allen Sammlungen erhält, muss die Regeln einhalten, Autorenrechte anerkennen und die Würde der Zeitzeugen respektieren.

 

Wie ist die Idee zum Projekt „Erinnerung des Volkes" entstanden?

Der Gedanke, ein digitales Archiv für die Erinnerungen von Zeitzeugen zu errichten, entstand aus den Verhandlungen der tschechischen Realisatoren der „oral history" Projekte („Post Bellum", Tschechischer Rundfunk, Institut für Zeitgeschichte der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, Militärisches historisches Institut, Jüdisches Museum Prag, gemeinnützige Gesellschaft „Lebendige Erinnerung", Museum Ústí nad Labem), die in den Jahren 2006/2007 geführt wurden. Die Bemühungen, eine gemeinsame Plattform zu finden, auf der es möglich ist, die einzelnen Forschungsergebnisse gemeinsam zu nutzen und miteinander zu vergleichen, ließ den Gedanken dieses Portals im Internet entstehen, in dem sie sich gerade befinden.

Die Domäne www.pametnaroda.cz wurde im September 2008 den Gründern des Portals „Erinnerung des Volkes" kostenlos von der „Gesellschaft für moralische und rechtliche Anerkennung des 3. Widerstandes" zur Verfügung gestellt, die Ende der 90er Jahre von den Studenten David Prokop, Pavel Bezděk und Michal Kuchta gegründet wurde, denen wir an dieser Stelle danken.

Was lässt sich im Studienraum der „Erinnerung des Volkes"?

Derzeit sind im digitalen Zeitzeugenarchiv „Erinnerung des Volkes" hunderte von Erinnerungen von Zeitzeugen vor allem aus den Sammlungen von „Post Bellum" veröffentlicht. Es handelt sich um die Erinnerungen von Veteranen aus dem Zweiten Weltkrieg, Repräsentanten des tschechoslowakischen Widerstandes 1939-1945, Opfern des Holocausts, politischen Gefangenen der 50er Jahre, aber auch von Funktionären der ausübenden Macht - Agenten von KGB, NKVD, StB, politischen Funktionären und anderen. Seit dem Jahr 2008 haben zur Initiative „Erinnerung des Volkes" zahlreiche Projekte aus ganz Europa beigetragen. Die Koordinatoren der Projekte passen ihre Sammlungen den Anforderungen des elektronischen Studienraums „Erinnerung des Volkes" an. Aussagen werden digitalisiert, ins Englische übersetzt und vor der endgültigen Veröffentlichung im Portal „Erinnerung des Volkes" von Editoren kontrolliert. Die gespeicherten Gesamtaufnahmen aus den Sammlungen werden durch Audiovorführungen, biographische Texte, Photographien, Tagebücher, Archivdokumente, Hinweise auf Berichte in den Medien und weitere Materialien ergänzt. Die einzelnen Zeitzeugen sind jeweils den geschichtlichen Epochen, Jahrestagen und Zeitzeugen-Kategorien zugeordnet. Wir vermuten, dass insbesondere die Möglichkeit zum Vergleich eines breiten Spektrums einzelner Aussagen und ihre Einordnung in die geschichtlichen Zusammenhänge, es den Experten und Laien ermöglicht, sich auf vertraute und packende Art und Weise den Geschehnissen und Phänomenen des 20. Jahrhunderts zu nähern. Uns ist selbstverständlich bewußt, dass die subjektiven Aussagen der Zeitzeugen keine erschöpfenden historischen Erkenntnisse hervorbringen können. Sie können jedoch auf grundsätzliche Art und Weise zu ihrer Bereicherung beitragen. Nicht zuletzt glauben wir, dass gerade das Kennenlernen der einzigartigen menschlichen Geschichten der Zeitzeugen ein Weg sein kann, wie man die neuere europäische Geschichte der jüngsten Generation näherbringen kann.

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